40-jähriges Jubiläum beim Hochneukircher Tennis-Club e.V.

Ein rauschendes Fest zum 40-jährigen Jubiläum beim HTC

Dass neben der Begeisterung für den Tennissport auch die Freude am Feiern und dem geselligen Beisammensein zum Hochneukircher Tennisclub gehört, war am Abend des 29. Juni 2018 zu erleben: Der Verein beging sein 40-jähriges Bestehen mit einer Vielzahl von Mitgliedern und Gästen aus Nah und Fern.

Die Voraussetzungen hierfür waren ideal:
Einer der Mitbegründer des Vereins, Hermann-Josef Krahwinkel, und der Nachbar des HTCs Dieter Korrenz hatten dem Vorstand angeboten, am spielfreien Tag der Fußballweltmeisterschaft das Zelt und das gesamte Equipment des kollektiven „Rudel-Guckens“ auf dem Gelände von „Auto-Korrenz“ zu nutzen.
Die großzügige Zeltanlage musste nur dem Charakter des Festes entsprechend für diesen Abend umdekoriert werden: Und das war hervorragend gelungen- zur großen Freude der Gäste, die sich vielfach sehr lobend gegenüber den Mitgliedern des Vorstands äußerten.
Luftballon-Trauben in den Farben des Vereins – Grün und Weiß – schmückten die Seitenwände und die Decke; auf den grün-weiß gedeckten Tischen waren Gestecke und Vasen mit Tennisbällen und Blumen in den Vereinsfarben verteilt – ein überaus stilvolles  Ambiente!
Und da der in der Kölner Karnevalsszene bestens vernetzte Hermann-Josef Krahwinkel auch hier seine Beziehungen hatte spielen lassen und attraktive Künstler für den Abend engagieren konnte, wurde zudem ein tolles Musikprogramm geboten.
Als besonderes Schmankerl spendierte der Vorstand den Mitgliedern, die eine Eintrittskarte gekauft hatten, einen Getränke-Bon.

Die 1. Vorsitzende des HTCs, Edith Simaitis,  begrüßte in ihrer gekonnten Art die Ehrengäste, die Vertreter der befreundeten Vereine und der Presse sowie alle Mitglieder und Gäste aus nah und fern.
In ihrer kurzen Rückschau stellte sie dar, wie viel Engagement, Durchhaltewillen, Opferbereitschaft und Optimismus es erfordert hatte, die großen Probleme, die sich dem Verein in den ersten Jahren nach seiner Gründung im Jahr 1978 in den Weg gestellt hatten, zu meistern: Erst 6 Jahre später konnte auf der Anlage an der Peter-Busch-Straße zum ersten Mal Tennis gespielt werden!
Aus der großen Zahl aller, die dazu beigetragen haben, dass die Gründung des HTCs vor 40 Jahren eine Erfolgsgeschichte wurde, hob Edith Simaitis die 4 Ehrenmitglieder hervor, denen dieser Titel nach  25-jähriger Arbeit (und mehr) im Vorstand verliehen worden war: Hermann-Josef Krahwinkel, Hans-Günther Rüttgers, Gerd Weyermanns und Gerd Klöters. Ihnen galt ein besonderer Dank.
Sie ließ noch einmal Revue passieren, wie überwiegend durch Einsatz und Eigenleistung vieler Mitglieder das Clubhaus ständig erweitert und verschönert und die Anlage ausgebaut worden ist.
Als besonderes Merkmal des Hochneukircher Tennisclubs hob Edith Simaitis hervor, dass neben dem sportlichen Ehrgeiz von Anfang auch die Geselligkeit eine große Rolle im Vereinsleben gespielt habe.
So stolz man auf Erfolge bei den Clubmeisterschaften und den Meden-Spielen und begeistert von dem hochkarätigen Tennis, das bei dem weit über die Grenzen bekannten Jakob-Hombach-Gedächtnis-Turnier gezeigt werde, so wichtig sei allen Mitgliedern auch immer der gesellige Zusammenhalt und das zünftige Feiern gewesen. Nicht zuletzt deswegen hielten so viele Mitglieder dem HTC seit Jahrzehnten die Treue und seien immer wieder neue Mitglieder in den Verein eingetreten.
Auch ihr Blick in die Zukunft des Tennissports allgemein und des HTCs im Besonderen  war von Optimismus bestimmt – seitdem im internationalen Wettbewerb wieder deutsche Spielerinnen und Spieler Vorbild für die Jugend sein könnten.

Unter den Gästen war auch der Bürgermeister der Gemeinde Jüchen, Harald Zillikens, der in seinem Beitrag zur Festschrift des HTCs die Bedeutung des Vereins als „ruhender Pol in einer schnelllebigen Welt“ für die „Verbesserung der Lebensqualität in unserer Gemeinde“ hervorhob. In seiner Ansprache gratulierte er dem Verein und lobte insbesondere das große Engagement aller Vorstands-Mitglieder, die den Verein gegründet und groß gemacht hatten, und den Zusammenhalt der Tennisfreunde. Seine besondere Anerkennung galt dem Einsatz für die Jugend.

Und danach ging die Party los: Der DJ Bernd Müller – besser bekannt als „Turbo-Ernie“, der zuletzt noch in der „Rheinischen Post“ porträtiert worden war – sorgte sofort mit gekonnt ausgewählten Songs bei den Gästen, die sich auf den Bänken niedergelassen hatten oder sich um die Stehtische gruppierten,  für eine prächtige Stimmung.
Und als dann das Urgestein des  Kölner Karnevals von Edith Simaitis und Hermann-Josef Krahwinkel in launiger Rede angekündigt wurde, kochte die Begeisterung hoch und erreichte die Stimmung – vor allem bei den etwas älteren Semestern, die alle Lieder Künstlerin seit Jahren kennen –  den ersten Höhepunkt.
Spätestens mit den Fragen „Können diese Augen lügen…?“ „Haste denn noch niemals ein Kölnerin jebützt?“ hatte sie die Herzen der Damen im Sturmlauf gewonnen – lauthals wurden alle Refrains- mit vielsagenden Blicken auf die Männer – mitgeschmettert. Jetzt hielt es aber auch die Herren nicht mehr auf den Sitzen. Und mit dem Lied aus ihrer Kindheit „Ein weißer Schwan ziehet den Kahn…“, und einer romantisch-gefühlvollen Ballade von der Liebe zu ihrer Heimatstadt Köln versetzte sie die Zuhörerschaft in einen seligen Rausch.
In seinen Abschiedsworten erinnerte Krahwinkel daran, dass Marita Köllner eigens ihren Flug nach Mallorca um einen Tag verschoben hatte, um in Hochneukirch – bei den Freunden ihres Freunde Hermann-Josef –  auftreten zu können.
Nach diesem fulminanten Auftritt hatte die Stimmung ihren ersten Höhepunkt erreicht – interessanterweise nicht nur bei den älteren, sondern auch unter den jüngeren Gästen!
Und ehe sie auch nur ein wenig abflachen konnte, begann die Kultband „Kempes Feinest“ mit mitreißendem Kölschrock dem Publikum einzuheizen. Schon nach den ersten Takten füllte sich die Tanzfläche und sollte sich den ganzen Abend über nicht mehr leeren…
Bis tief in die Nacht wurde getanzt, gesungen und – bei gepflegten Getränken – kräftig gefeiert…
Es war ein gelungener Abend und ein wundervolles Fest zum 40-jährigen Jubiläum des Hochneukircher Tennisclubs, das die Lebensfreude und den Stolz so vieler Mitglieder und Gäste eindrucksvoll zum Ausdruck brachte!